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Endometriose – eine der häufigsten Unterleibs-Erkrankungen bei Frauen

Viele Frauen sind betroffen und doch ist die Krankheit Endometriose noch nicht ausreichend bekannt. Um dies zu ändern finden im September bundesweit Informationsveranstaltungen statt. Auch hier im MVZ PAN Institut wird es dazu am 26.9. 2018 in Kooperation mit der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. einen Patienteninformationsabend geben - mit dem Fokus auf unerfülltem Kinderwunsch.
"Wir freuen uns, dass sich so viele zertifizierte Endometriosezentren an der Aktion beteiligen wollen. Eine Zusammenarbeit zwischen Patientinnen und Gesundheitswesen ist sehr wichtig, um die Situation für Endometriose‐Betroffene zu verbessern", so Sabine Steiner die Vorstandsvorsitzende der Endometriose‐Vereinigung Deutschland e.V.

Endometriose kann Unfruchtbarkeit befödern

Endometriose ist eine chronische Krankheit, die häufig mit starken Schmerzen, insbesondere Unterbauchschmerzen, einhergeht. Bei Endometriose siedeln sich Zellen, ähnlich denen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), an Organe wie zum Beispiel an Eierstöcke, Darm, Blase oder Bauchfell. Diese Endometrioseherde verursachen chronische Entzündungen, starke, chronische Unterleibsschmerzen, Blutungen und Verwachsungen in der Bauchhöhle und oftmals Infertilität. Bei etwa 40 bis 60% der Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben, steckt eine Endometriose dahinter. Endometrioseherde können – obwohl gutartig – invasiv wachsen und bleibende Schäden an Organen verursachen.

Selbst konservative Schätzungen gehen von 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland aus und fast jede zehnte Frau entwickelt in ihrem Leben eine Endometriose. Trotz der hohen Verbreitung und der gravierenden Auswirkungen wird die Erkrankung gesellschaftlich wenig wahrgenommen. Die meisten Frauen haben vor ihrer Diagnose noch nie von Endometriose gehört.