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Polkörper-Diagnostik

Genetische Auffälligkeiten entdecken

In Abhängigkeit vom Alter der Frau zeigen Eizellen zu 20 bis 70 % genetische Auffälligkeiten. In der Mehrzahl sind diese Eizellen oder sich daraus entwickelnde Embryonen nicht oder nur kurzzeitig entwicklungsfähig.

Die Polkörperdiagnostik ermöglicht im Rahmen einer künstlichen Befruchtung eine genetische Untersuchung der entnommenen Eizelle, da in den Polkörpern ein identisches Abbild der Chromosomen vorliegt. Vor der Verschmelzung des mütterlichen und väterlichen Vorkernes, werden Polkörper entnommen und humangenetisch untersucht. Durch die Polkörperdiagnostik kann eine Fehlverteilung (Aneuploidie) einzelner Chromosomen erkannt werden.
Eröffnung der Eizellhüllschicht mit Laser

Einsatz jedoch umstritten

Allerdings ist auch diese Methoden zur Steigerung der Effizienz (Steigerung der Schwangerschaftsrate, Senkung der Fehlgeburtenrate) der In-vitro-Fertilisation mit oder ohne Intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI) umstritten. Ferner ist eine Schädigung der Embryonen oder Eizellen nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Komplexität dieser Diagnostik und das gegebene enge Zeitfenster bedingen, dass auch falsche positive bzw. falsche negative Befunde erhoben werden können.