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Ideale Bedingungen für den Embryo


Entwickelt sich ein Embryo zu Anfang im Labor und nicht im Körper seiner Mutter, ist das eine Umgebung, die dem Embryo durchaus Stress bereiten kann. Dieser embryonale Stress kann Einfluss auf die Entwicklung des Embryos nehmen und ist nicht zu unterschätzen. Tatsächlich können ungünstige Laborbedingungen die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Kinderwunschbehandlung reduzieren.
Wir sind uns dieser Problematik bewusst – und schaffen mit hochmodernen Räumlichkeiten und bestmöglicher Technik die idealen Bedingungen für die embryonale Entwicklung.

Laborbedingungen optimieren, Stressfaktoren minimieren

Drei Stressfaktoren schaden dem Embryo und haben Einfluss auf die Erfolgswahrscheinlichkeit der Behandlung:
 

  • Zu hoher Schadstoffgehalt der Luft
  • Nicht optimaler Sauerstoffgehalt im Brutschrank
  • Nichtkonstante Bedingungen im Zeitraum zwischen Befruchtung und Transfer in die Gebärmutter


In unserem Labor bestehen hervorragende Voraussetzungen, um dem Embryo Stress zu ersparen: Die Luft im Brutschrank besitzt den idealen Sauerstoffgehalt (5%), Schadstoffe werden herausgefiltert und die Inkubation nach der Befruchtung bis zum Transfer verläuft störungsfrei.

Reinraum-Klimaanlage, Miri Benchtop Multi-room Incubator und Embryoscope

Um die Grundlage für echte Idealbedingungen zu schaffen, setzen wir die neueste Technik ein. Zur Gewährleistung reiner Luft dienen eine zertifizierte Reinraum-Klimaanlage mit Staub- und Kohlefilter, geregelter Luftfeuchtigkeit und Temperatur (TÜV). Bestmögliche Bedingungen für die Zellen unter geringem Sauerstoffgehalt vor der Befruchtung schafft der Miri Benchtop Multiroom Incubator. Für die optimalen Inkubationsbedingungen nach der Befruchtung wiederum sorgt das Embryoskop. Bereits seit 2012 arbeitet unser Zentrum mit dem damals weltweit ersten Embryoskop, aktuell nutzen wir das Nachfolgemodell „Embryoscope+“. 

Die Zeitraffer-Technologie reduziert die Einschränkungen hinsichtlich der Beobachtungszeit und den Stress für die Embryonen während der Kultur. Mit den Embryoskopen ermöglichen wir eine ungestörte Kultur der Embryonen, eine kontinuierliche Bildaufnahme und eine Verbesserung des Bewertungsprozesses durch eine objektivere Analyse.

 

Selektion des „besten“ Embryos mit Einsatz von KI:

In unserem Kinderwunschzentrum setzen wir modernste Technologien ein, um die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu verbessern. Hierfür verwenden wir den iDA-Score® von Vitrolife. Ein System auf Basis künstlicher Intelligenz, welches die Entwicklung mithilfe von Zeitrafferaufnahmen (Time-Lapse) automatisch analysiert. Dies unterstützt uns objektiv das Entwicklungspotenzial Ihres Embryos einzuschätzen. Die Entscheidung über den Embryotransfer erfolgt dabei dennoch stets in Kombination mit fachlicher Erfahrung und Beurteilung. 

 

Das Wissen erfahrener Experten

Neben besten Laborbedingungen und einer erstklassigen technischen Ausstattung kommt es immer auch auf die Erfahrung an, die die beteiligten Mediziner mit der verwendeten Methodik und Technik haben. Unsere Ärzte und Mitarbeiter sind allesamt Experten, die in diesem Bereich seit Jahren intensiv arbeiten. Sie verfügen über die entsprechenden Zertifikate, werden regelmäßig geschult und können aufgrund zahlreicher erfolgreicher Kinderwunschbehandlungen auf einen wertvollen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Das alles wirkt sich positiv auf die Behandlungsqualität aus. 

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+49 (0) 221 2776 200  |  kinderwunsch@mvz-pan-institut.de

Digitales Gerät mit der Aufschrift "Miri" und einer blauen Anzeige, die die Zahl "37.0" zeigt. Rechts befinden sich mehrere Bedienelemente mit leuchtenden Symbolen für verschiedene Funktionen.
Eine Petri-Schale mit einer klaren Flüssigkeit und mehreren kleinen, runden Objekten. Zwei feine Pipetten sind in die Schale eingetaucht und scheinen einige der Objekte zu manipulieren. Das Bild vermittelt einen wissenschaftlichen Kontext, wahrscheinlich im Bereich der Biologie oder Chemie.
Eine Person mit Handschuhen hält eine Pipette über eine Reihe von kleinen, transparenten Reagenzgläsern. Die Pipette wird gerade in die erste Flasche gesenkt, um Flüssigkeit zu entnehmen oder hinzuzufügen. Die Umgebung ist hell und klinisch.