Im Embryoskop wird unter stabilen Kulturbedingungen das Teilungsverhalten des Embryos durch „time lapse“- Photographie fortlaufend festgehalten. Die unterschiedlichen morphologischen Veränderungen werden dabei über ein Neuronales Netz (iDAScore) ausgewertet. Diese kumulierten Daten wurden nach Untersuchung einer Vielzahl von Embryonen dann mit klinischen Parametern, wie z. B. der Geburtenrate nach Implantation eines einzelnen Embryos, korreliert. Im Vergleich zu der subjektiven morphologischen Bewertung durch die Biologen (Gardner-Score) ist dieser über künstliche Intelligenz (KI) objektiv ermittelte Score im Allgemeinen prognostisch verlässlicher und hat damit auch eine höhere Aussagekraft (ROC-AUC 0,68 vs. 0,64; s. Grafik), s. a. unten angefügte Publikation aus unserem Zentrum.