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30. Aug 2016

Asherman

Hallo,
ich habe nach einer Ausschabung das Asherman bekommen. Ca 40-50% der unteren Uterusfläche waren betroffen und die VerklebungenVernarbungen wurden vom Spezialisten in HH entfernt. Es hat sich bisher wieder überall Endometrium ausgebreitet. Vor meiner Asherman Vorgeschichte hatte ich zwischen 3-4 Tagen ordentliche Menstruationsblutungen (alle 3-4 Stunden Bindenwechsel nötig die ersten beiden Tage), ich war auch gynäkologisch gesund.
Momentan habe ich nun 1 Jahr nach Sanierung des Ashermans ca 1 Tag leichte Blutungen (1 Binde würden theoretisch ausreichen, aus hygienischen Gründen wird aber öfters gewechselt) und dann für weitere 3-4 Tage minimale schmierblutungen (ähnlich wie bräunlichem Zervixxschleim).
Nun lese ich, dass der Uterus größtensteils durch die A.uterina versorgt wird, welche im unteren Uterinssegment ansetzt. Hieraus entspringen dann letztendlich die Spiralaterien des Endometriums. Wenn sich nun über den vernarbten Stellen Endometrium ausbreitet, könnte sich dennoch der Widerstand der Spiralarterien durch das Trauma erhöht haben? Das heisst, es kann Endometrium wachsen (was man bei mir im Ultraschall sieht:6-8mm ohne Triple Line vor Eisprung), welches aber relativ minderversogrt wird und daher kaum rezeptiv wird? Meine Ärztin ist leider für solche Überlegungen nicht zugänglich, sie sieht nur, dass da noch Endometrium ist und würde ab 6mm Endometrium ohne Struktur transferieren.
Wie könnte man die Perfusion des subendometrialen Raumes steigern? Viagra, Cialis, Heparin, ASS100?

Danke!

PS: hormonell wurde ich Anfang August durchgecheckt, alles im Normbereich!
15. Sep 2016

Antw: Asherman

Hallo,

die arterielle Versorgung des Endometriums wird beim Ashermannsyndrom nicht gestört,

mfG

Ihr PAN-team