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Fehlgeburten nach einer IVF Therapie

Unter einer Fehlgeburt versteht man die vorzeitige Beendigung einer Schwangerschaft, wobei das Risiko dafür im ersten Drittel der Schwangerschaft am höchsten ist. Bei Schwangerschaften nach natürlicher Empfängnis liegt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt bei ca. 15 %; das Risiko nimmt mit dem Alter der Frau zu.

Wenn man bedenkt, dass bei einer IVF oder ICSI Behandlung Eizellen außerhalb des Körpers behandelt und kultiviert werden, könnte dadurch ein Einfluss auf die Embryonen ausgeübt werden, der das Risiko einer Fehlgeburt erhöht.

Um das zu untersuchen, haben wir den Schwangerschaftsausgang nach IVF- und ICSI Therapien nach Alter der Patientinnen analysiert. Das Risiko einer Fehlgeburt ist bei Patientinnen unter 40 Jahren unter 15 %, bei Patientinnen unter 34 Jahren sogar unter 11 %. Allerdings liegt das Risiko bei Frauen, die 40 oder älter sind bei etwa 50 %. Der Grund hierfür ist, dass die Eizellen älterer Patientinnen eher chromosomale Veränderungen zeigen als die jüngerer Patientinnen. Deswegen sinkt auch mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft, während das Risiko einer Fehlgeburt steigt. Wir können nicht feststellen, dass eine IVF- oder ICSI Behandlung in unserem Labor die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt erhöht.