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Blastozystentransfer

Identifizierung der Embryonen mit der besten Einnistungsfähigkeit

Seit etwa Ende der 1990er-Jahre ist es möglich, Embryonen bis zum fünften, sechsten Tag nach Eizellentnahme zu kultivieren. Eine verlängerte Embryonenkultur ist auch in Deutschland rechtlich zulässig.

Das Ziel einer verlängerten Beobachtungsphase ist das Erkennen des weiteren Entwicklungspotentials eines Embryo. Hierduch erhöht sich die Chance auf Eintritt einer Schwangerschaft und die Zahl der übertragenen Embryonen kann reduziert werden. Dies führt zu einem geringeren Risiko für eine höhergradige Mehrlingsschwangerschaft ohne die generelle Schwangerschaftswahrscheinlichkeit zu vermindern.

Seit einiger Zeit ist es nun aber möglich, Embryonen während ihrer frühen Entwicklung kontinuierlich zu beobachten - sogenannte time-lapse video morphokinetics (s. a. Embryoskop). Die Einführung dieser Technik erlaubt es nun das Entwicklungspotential des Embryos früher und verlässlicher zu erkennen. Dementsprechend ist hiernach auch eine Übertragung des Embryo schon nach drei Tagen möglich. Somit können auch denkbare Nachteile einer verlängerten Embryokultur vermieden werden.