Statistische Grundlagen / Qualität

Die Auswahl der Patientinnen

Eine objektive Bewertung der therapeutischen Effektivität eines Zentrums lässt sich nur vornehmen, wenn die behandelten Patientengruppen vergleichbar sind. Bei durchaus unterschiedlichen Patienten-Kollektiven und Behandlungsformen wird dies oft nicht ausreichend berücksichtigt.

Um unsere Prozess- und Ergebnisqualität vergleichen zu können, haben wir in Anlehnung an die erläuterten Prognose-Parameter eine Gruppe von Patientinnen ausgewählt, die für die Eizellspende sehr gut geeignet wäre. Wir haben die Altersgruppe der 19- bis 30-Jährigen ausgewählt und innerhalb der Altersgruppe die Patientinnen mit mehr als 2 Eizellen mit 2 PN-Stadien aus. Zudem haben wir den BMI-Index miteinbezogen (größer 18,0 und kleiner 31,0). Diese Gruppierung haben wir dann mit einer ähnlich konfigurierten Kontrollgruppe (randomisierte Studie) im Rahmen einer speziellen wissenschaftlichen Fragestellung zur Eizellspende (Kryokonservierung von Eizellen) verglichen (s. "ART Vergleich Patientengruppen").

Ähnliche Schwangerschafts- und Geburtenrate wie ausländische Institute - aber geringere Mehrlingsgeburten

Für die Prognose einer IVF/ICSI-Therapie ist die Eizellqualität maßgebend. Diese wird wesentlich durch Parameter wie das Alter, die Anzahl fertilisierbarer Eizellen und unter anderem auch durch einen adäquaten BMI-Index bestimmt. Bei der Eizellspende werden grundsätzlich Patientinnen mit einem hohen Fertilitätspotiential für die Therapie ausgewählt. Unter diesem Aspekt haben wir bei weitgehend identischen phänotypischen Parametern unser Patienten-Kollektiv (n = 581: 16,4 % aus n = 3550) selektiert und mit einer einer nahezu ähnlich beschriebenen Gruppe von Eizellspenderinnen (n = 289) aus einem international bekannten Zentrum in Südeuropa verglichen.

Dabei ergaben sich keine relevanten qualitativen Unterschiede in der Schwangerschafts- und Geburtenrate. Auffällig ist bei unseren Patienten allerdings eine offensichtlich deutlich niedrigere Mehrlingsrate! Damit konnten wir feststellen, dass unsere Ergebnisse auch international durchaus mit renommierten Zentren vergleichbar sind.

Hohe Schwangerschafts- und Geburtsraten - insbesondere bei Patientinnen bis 30 Jahre

Dies zeigt, dass durch ein konsequentes Qualitätsmanagement bei der Patientengruppe bis 30 Jahre mit nicht eingeschränkter Ovarialfunktion in unserem Zentrum Schwangerschaftsraten durchschnittlich bis nahezu 60 %/ET und Geburtenraten von über 50%/ET erreicht werden können. Die individuelle Prognose ist sehr wesentlich vom Alter und der jeweiligen Ausgangssituation abhängt. Nur unter Berücksichtigung der individuellen Faktoren ist eine sachgerechte Prognose möglich. Dies erfordert eine konstante Prozessqualität und eine gruppenspezifische Wertung bei einem ausreichend grossen Patientenkollektiv.

Kontakt

MVZ PAN Institut
für endokrinologie und reproduktionsmedizin


Gynäkologische Endokrinologie und
Reproduktionsmedizin

Dr. med. Stefan Palm
Dr. med. Irene Pütz
Dr. med. Mirko Dannhof
Priv.-Doz. Dr. med. Dolores Foth
Frauenärzte *
Laboratoriumsmedizin
Dr. med. Sigrid Gerards
Dr. med. Jürgen Laser
Laborärzte
Reproduktionsbiologie
Dipl. Biol. Claudia Grewenig
Reproduktionsbiologin (ESHRE)
Dr. rer. nat. Maike Warnstedt
Diplombiologin
Psychosomatik
Dipl. Psych. Anika Sauer
Psychologische Psychotherapeutin
Fertilitätschirurgie
Priv.-Doz. Dr. med. Torsten Schmidt
Frauenarzt *, (MIC III)
Senologie
Priv.-Doz. Dr. med. Martina Brei-
denbach
Frauenärztin *
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Sprechzeiten:
Mo.-Fr. 07.30-19.00 Uhr nach Vereinbarung

Telefon: +49 (0)221-27 76-200
Notfall: +49 (0)221-27 76-100
(PAN Klinik)
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